Artikel 12
Eine neue Mutation
der Anthrazit-Wellensittich
Hans - Jürgen H.
Lenk DSV 749 (2001)
Wunschtraum eines begeisterten und
engagierten Wellensittichzüchters ist es, eine neue Mutation, zum Beispiel
einen schwarzen Wellensittich zu züchten. Bei mir hat sich dieser Traum
schon zu einem großen Teil erfüllt, wie Sie aus den nachfolgenden Bericht
und den gezeigten Bildern von meinen Anthrazitvögeln ersehen können. Diese
Wellensittiche sind zwar noch nicht ganz schwarz, aber es fehlt nicht mehr
viel. Natürlich werde ich versuchen die Farbe noch dunkler zu züchten um
wirklich schwarze Wellensittiche zu erhalten.
Wenn man wie ich kompensierte Linienzucht betreibt, ist die
Wahrscheinlichkeit größer eine neue Mutation zu züchten, als wenn man nur
eine Kreuzungszucht betreibt. So hatte ich in meiner nun schon über 30
Jahre andauernde Wellensittichzucht gleich zwei mal das Glück eine
eigenständige, neue Mutation zu züchten.
Es war zum Ersten, Ende
1983, der Mottled. Der wie ich mich später davon überzeugen konnte jedoch
schon 1967, in Adelaide, South Australien, von A.+ E. Dobbie gezüchtet
wurde. Aus einem Paar 1,0 violett x 0,1 Opalin hellblau, fiel bei denen
ein 1,0 Mottled- Violett. Wie ich es auch erfahren habe, verlässt diese
Mutation das Nest in normaler Zeichnung. Die Scheckung kommt nach der
ersten Mauser. Dann hellt sie sich nach jeder Mauser mehr auf. Ich hatte
ab Ende 1983 mehrere Wellensittiche dieser Mutation in meinem Bestand.
|
Der erste, eine 0,1 Opalin dunkelgrün
(Ring Nr. 021-84-749 siehe Bild, aufgenommen nach der ersten Mauser), fiel
aus einem 1,0 Opalin dunkelblau (Ring Nr. 039-81-749) x 0,1 Opalin
hellgrün (Ring Nr. 029-83-749). Nach der 2. Mauser konnten einige,
wenn man nicht genau hinschaute mit rezessiven Schecken verwechselt
werden. Sie sind, da ich keinen besonderen Wert darauf gelegt hatte,
leider ausgestorben.
Bild von links gesehen, mein erster Mottled. Ein 0,1 Opalin
Mottled- dunkelgrün Ring Nr. 021-84-749, 0,1 Spangle- dunkelblau und
1,0 dunkelblau |
 |
|

|
Zum zweiten Mal hatte ich erneut Glück.
Es fielen bei mir fast schwarze Wellensittiche, die ich Anthrazit
nannte. Diese Mutation entstand 1998 aus einem
|
1,0 dunkelgrün /Op, Bl
(Ring Nr. 056-97-749) x
0,1 grau EF, Dunkelfaktor? (Ring Nr.
003-97-749) |
in meinem Bestand. (siehe Bild).
Die Henne stammt aus meiner Linie sie hat jedoch 25% Erbmasse von
einem Mannesvogel. Der Hahn stammt von einem Sohn eines Zimthahnes,
einem Originalvogel aus der Manneszucht, den ich von dem bekannten,
leider 1999 verstorbenen Züchter Heinz Karolak gekauft habe. |
In zwei Bruten wurden 12 Junge gezogen.
Von diesen waren eine Henne und zwei Hähne Anthrazitvögel. Siehe auch
Veröffentlichungen "Deutsche Budgerigar World, Heft Oktober 1998 Seite 5 -
6, Autor Herr Dieter Keller und Englische Budgerigar World Heft November
1999 Seite 25, Autor Frau Barbara Moizer. In Deutschland gab es nur
geringfügiges Interesse. Von einigen Züchtern wurde ich auf Ausstellungen
angesprochen. Das war jedoch nur ganz allgemein, wie: was machen die
Anthrazit. Schriftlich gab es nur die nachfolgend geschilderte Reaktion.
Es ist schon bezeichnend für den Charakter und das Fachwissen eines selbst
ernannten "Fachmannes" und darüber hinaus auch noch äußerst arrogant, wenn
er sich, nach zu lesen in den DSV-Nachrichten, März 1999, Seite 83 - 84
über andere Zuchtkollegen abfällig äußert und zum Beispiel die Farbe eines
Wellensittichs beurteilt, den er in Natura noch nicht einmal gesehen hat.
|
In England war das
Interesse wesentlich größer und vor allem sachlich. Ich habe über Frau
Barbara Moizer eine ganze Reihe von Fragen beantwortet.
Zum besseren Verständnis habe ich für die Anthrazitvögel die
nachfolgende Farbbeschreibung verfasst.
Farbbeschreibung:
Körperfarbe: .. Rumpf,
Rücken, Brust, Flanken
und Bauch gleichmäßig Anthrazit.
Wellenzeichnung: .an Kopf, Hals,
Rücken und Flügel schwarz
auf weißem Grund.
Schwungfedern: .. Schwarz
Schwanzfedern: .. Schwarz
Maske: .. Weiß
Wangenflecke:
.. Anthrazit.
Kehltupfen:
.. Schwarz
Beine und Füße: .
Grau/blau bis silbergrau
Augenfarbe:
. Schwarz mit Iris
Bild seitlich:
1,0 Anthrazit Ring Nr.078-00-749
|
 |
|
Die drei im Jahre 1998 gezüchteten ersten
Anthrazitvögel.
Erstes Bild, beide 1,0 Anthrazit. Zweites Bild, die 0,1 Anthrazit, im
Vergleich zu einem 1,0 Opalin grau aus meiner Zucht. Die anderen
Geschwister der Anthrazitvögel aus dem Zuchtjahr 1998 der waren wie
folgt:
3 x 0,1 Grau
1 x 1,0 Grau
1 x 0,1 Opalin Grau
1 x 1,0 Dunkelblau
1 x 0,1 Graugrün
1 x 1,0 Graugrün
1 x 0,1 Dunkelgrün |
 |
 |
|
Im neben stehendem
Bild ist im Verhältnis zu den anderen Wellensittichen aus meiner Zucht
gut zu erkennen, wie dunkel die Farbe dieser Anthrazitwellensittiche
ist. Wenn die Sonne durch das Fenster scheint, sehen sie nahezu
Schwarz aus.
Bild seitlich:
Von links gesehen:
1,0 A GG dunkelblau, Doppelfaktor
1,0 Anthrazit Ring Nr. 083-98-749,
0,1 Opalin hellgrün,
0,1 grau,
1,0 As- hellgrün |
 |
Im Gegensatz zu den
Mottled wollte ich diese Mutation erhalten und festigen. Persönlich habe
ich über diese Wellensittiche bis jetzt nichts veröffentlicht, weil ich
mir erst über die Vererbung sicher sein wollte. Leider ist das einfacher
gesagt, als getan.
Im Zuchtjahr 1999 hatte
ich 2 Paare eingesetzt.
Paar Nr. 1
|
Mutter
(grau) mit Sohn (Anthrazit) |
Beide WS sind auf dem vorstehenden Bild
abgebildet.
Das Ergebnis war:
In 3 Bruten wurden 21 Eier gelegt. (je 7 Eier / Brut)
17 Eier waren befruchtet.
2 Junge, eine 0,1 grau und 1,0 Anthrazit wurden davon groß.
Der Rest starb im Ei ab oder kurz nach dem Schlupf.
Paar Nr. 2
beide Anthrazit.
In 3 Bruten wurden 18 Eier gelegt. (je 6 Eier / Brut)
14 Eier waren befruchtet.
Von diesem Paar erhielt ich keine Nachzucht. Ein Teil starb im Ei ab, der
andere kurz nach dem Schlupf.
Für mich war das Ergebnis unverständlich, da ich mit meinen anderen
Wellensittichen diese Probleme in der Zucht nicht hatte. Für das Jahr 1999
hatte ich, was die Zucht der Anthrazitwellensittiche anbelangt, keine Lust
mehr.
Diese Verpaarungen brachten mir jedoch die Gewissheit, dass die neue
Mutation nicht Geschlechtsgebunden vererben kann.
Im Zuchtjahr 2000 setzte
ich 3 Paare an.
Paar Nr. 1
Um sicher fest zu stellen, dass die
Anthrazitwellensittiche auch nicht teildominant vererben, paarte ich
Anfang März im Zuchtjahr 2000 einen
|
1,0 Anthrazit an eine 0,1 Opalin hellblau. |
Das Ergebnis war:
In zwei Bruten wurden 12 Eier gelegt. (6 Eier / Brut)
Das erste Ei in der ersten Brut war unbefruchtet. Alle anderen schlüpften
und wurden ohne Probleme großgezogen.
Die Farben der Nachzucht waren:
5 x 1,0 dunkelblau
2 x 0,1 dunkelblau
3 x 1,0 Opalin dunkelblau
1 x 0,1 Opalin dunkelblau
Nach diesem Ergebnis musste der 1,0 Anthrazit auch spalt in Opalin sein.
Einige der Wellensittiche hatten schwarze Flecken am Bürzel und am Bauch.
Das war mir bei den 1998 gezogenen Wellensittichen nicht aufgefallen. Eine
Überprüfung der Wellensittiche von 1998 ergab, dass eine der grauen 0,1
(Ring Nr. 010-98-749) einen etwa 5 Markstück großen Anthrazitfleck auf dem
Bürzel hatte. Der sich nach einer weiteren Mauser jedoch merklich
verkleinerte. Die Wellensittiche (Nachzucht von Paar Nr. 1, Zuchtjahr
2000) bekamen nach der ersten Mauser alle gute tiefe Masken mit großen
Kehltupfen. Die schwarzen Flecken am Bürzel und am Bauch waren jedoch kaum
noch zu erkennen. Was mir auch im Nest schon aufgefallen war, war die sehr
dunkle Hautfarbe der Jungen Wellensittiche, welcher später
Anthrazitwellensittiche wurden.
Paar Nr. 2
Ich ging davon aus, dass die
|
Henne mit dem etwa 5 Markstück großen
Anthrazitfleck die spalterbig sein müsste und paarte sie an ihren Vater
den 1,0 dunkelgrün /Op, bl, Anthrazit (Ring Nr. 056-97-056).
|
Das Ergebnis war wieder nicht berauschend:
In zwei Bruten wurden 16 Eier gelegt. (8 Eier / Brut)
2 Eier waren unbefruchtet.
11 Junge schlüpften nicht.
2 Junge schlüpften, wurden aber nicht gefüttert.
Das letzte Ei der zweiten Brut habe einem anderen Paar untergelegt. Es
wurde ein 1,0 Anthrazitwellensittich, der jedoch so stark gerupft wurde,
dass ich ihn später töten musste.
Ich hatte mit meiner Annahme recht. Die Henne mit dem etwa 5 Markstück
großen Anthrazitfleck (Ring Nr. 010-98-056) war spalterbig.
|
Paar Nr. 3
Ich setzte nochmals das Ausgangspaar
|
1,0 dunkelgrün /Op, bl, Anthrazit
(Ring Nr. 056-97-749) x 0,1 grau EF/ Anthrazit (Ring Nr. 003-97-749)
zusammen. |
Das Ergebnis war:
In zwei Bruten wurden 17 Eier gelegt. (9/8 Eier / Brut)
5 Eier waren unbefruchtet.
5 Junge schlüpften nicht.
7 Junge schlüpften.
Die Farben der Nachzucht waren:
2 x 1,0 grau EF
1 x 0,1 hellgrün/bl
1 x 1,0 Anthrazit (siehe Bild)
2 x 0,1 Opalin grau EF
1 x 1,0 graugrün EF/bl
Nach diesen Ergebnissen (1999 und 2000) war ich sicher, die
Anthrazitvögel konnten nur noch rezessiv vererben.
Wer von der übrigen Nachzucht von Paar 3 spalterbig in Anthrazit ist,
kann nur durch Testverpaarungen ermittelt werden. |
 |
Verpaarungsergebnisse
bei einer rezessiv Vererbung
Anthrazit x Anthrazit .............................= 100% Anthrazit
Anthrazit x Normal
................................= 100% Normal / Anthrazit
Anthrazit x Normal / Anthrazit ............... =
.50% Anthrazit
............................................................= .50% Normal / Anthrazit
Normal / Anthrazit x Normal / Anthrazit... = 25%
Anthrazit
............................................................= .50% Normal / Anthrazit
............................................................= .25% Normal
Normal / Anthrazit x Normal ...................=
.50% Normal / Anthrazit
............................................................= .50% Normal
Hennen und Hähne zu
gleichen Prozentzahlen
Normal bedeutet in diesem Fall nicht Anthrazit.
Für dieses Zuchtjahr hatte
ich mit den anderen Anthrazitvögel keine Lust mehr auf neue Versuche. Da
die Nachzucht von Paar 1 noch zu jung für die Brut im Jahr 2000 waren,
blieb mir auch nicht anderes mehr übrig als auf das Zuchtjahr 2001 zu
warten.
Von Frau Barbara Moizer erhielt Herr Inte Onsman, MUTAVI Research & Advice
Group, meine Adresse. Mit Brief vom 13. 07 2000 bat er mich, von einem der
Anthrazitwellensittiche Federn von mehreren Bereichen des Vogels zur
Verfügung zu stellen. Er wollte die Federquerschnitte mit einem
Elektronenmikroskop untersuchen und feststellen, ob es sich bei den von
mir gezüchteten Vögeln wirklich um eine neue Mutation handelt.
Entnommen und mit Brief vom 24.07.2000 verschickt, wurden folgende Federn
des 1,0 Anthrazitwellensittich mit der Ring- Nr. 083-98-749.
vom Brustbereich
vom Unterleib
1 Schwanzfeder
1 Schwungfeder
vom Rückenbereich (Bürzel)
Am 15.11.2000 erhielt ich eine E -Mail von Herr Inte Onsman, in welcher er
unter anderem feststellte:
Er hat den Beweis,
dass meine Anthrazitwellensittiche wirklich eine neue Mutation sind.
Möglicherweise ein Nebenzweig der bereits vorhandenen rezessiven Englische
Grauen. Letzteres will er, wenn die Fotos von allen Federquerschnitten
erstellt sind noch mal genauer untersuchen.
Durch diese Aussage wurde, was die
Vererbung anbelangt, meine gewonnenen Erkenntnisse bestätigt.
Im Jahr 2001 setzte ich
drei Paare zusammen, von denen ich Bilder machte, so dass man sich besser
vorstellen kann, wie die eingesetzten WS aussahen. Leider waren einige in
der Mauser und bei den Kobalt-Vögeln und Dunkelgrünen ist die Körperfarbe
etwas heller als in Wirklichkeit.
|
Paar Nr. 1
|
1,0 Anthrazit x 0,1 dunkelblau /
Anthrazit |
Das Ergebnis war:
In zwei Bruten wurden 19 Eier gelegt. (9/10 Eier/ Brut)
5 Eier waren unbefruchtet.
7 Junge schlüpften nicht. Sie starben im Ei.
7 Junge schlüpften.
Die Farben der Nachzucht waren:
4 x 1,0 Anthrazit (leider war keine 0,1 darunter.)
2 x 0,1 dunkelblau / Anthrazit
1 x 1,0 dunkelblau / Anthrazit |
 |
 |
|
Paar Nr. 2
|
1,0 dunkelgrün / Anthrazit, op x 0,1 dunkelblau /
Anthrazit |
Das Ergebnis war:
In zwei Bruten wurden 16 Eier gelegt. (8/ 8 Eier / Brut)
2 Eier waren unbefruchtet.
8 Junge schlüpften nicht. Sie starben im Ei.
5 Junge schlüpften.
1 Junges starb vor dem Beringen
Die Farben der Nachzucht waren:
2 x 0,1 Opalin hellgrün
1 x 1,0 dunkelblau
1 x 0,1 hellgrün |
 |
 |
Wer von der Nachzucht von
Paar 2 spalterbig in Anthrazit ist, kann nur durch Testverpaarungen
ermittelt werden.
Gewünscht hätte ich mir einen Anthrazit. Es war aber leider keiner dabei.
So muss ich auf ein solches Ergebnis im nächsten Jahr hoffen.
|
Paar Nr. 3
|
1,0 dunkelgrün / Anthrazit, op x 0,1 Grau /
Anthrazit |
Das Ergebnis war:
In zwei Bruten wurden 13 Eier gelegt. (6/7 Eier/ Brut)
9 Eier waren unbefruchtet.
3 Junge schlüpften nicht.
1 Junges schlüpfte
Die Farben der Nachzucht war:
1 x 0,1 Opalin dunkelgrün
Ob die 0,1 Opalin dunkelgrün spalterbig in Anthrazit ist, kann nur
durch Testverpaarungen ermittelt werden. |
 |
 |
|
Paar Nr. 4
|
1,0 dunkelblau / Anthrazit x 0,1 Anthrazit
|
Das Ergebnis war:
Das Paar war vom 03.01.2001 bis zum 11.05.2001 in dem Zuchtkäfig. In
dieser Zeit hat die Henne nicht ein einziges Ei gelegt, obwohl sie
alle Anzeichen dafür zeigte.
Im Zuchtjahr 1999 hatte diese Henne, verpaart mit ihrem Bruder, 18
Eier gelegt. Siehe Paar Nr.2 vom Zuchtjahr 1999. |
 |
 |
Die ersten
Anthrazitwellensittiche waren schon relativ gute Ausstellungsvögel. Der
von Paar Nr. 3 / 2000 hatte zwar eine schöne dunkle Farbe. Er war aber vom
Typ schlechter als die Anderen. Damit ich von Anfang an gute
Ausstellungsvögel erhalte, habe ich mit diesem Vogel nicht gezüchtet.
Wegen Hennenmangel bei den Anthrazitwellensittichen, habe ich noch keine
Verpaarung gemacht, in welcher ein Partner ein Opalin ist. Das werde ich
nachholen. Ich kann mir auch vorstellen, dass, wenn man versucht
Anthrazitwellensittiche mit 2 Dunkelfaktoren zu züchten, diese noch
dunkler werden.
Herr Georg A. Radtke
schreibt in seinem Buch "Die Farbschläge des Wellensittichs" (9. Auflage
1980), dass man sicher eine weitere Tendenz zum schwarzen Wellensittich
erreichen kann, wenn Schieferwellensittiche eingepaart werden. Ob das
zutrifft, werde ich, da diese Mutation wieder zur Verfügung steht, es zu
einem späteren Zeitpunkt herausfinden.
Neue Erkenntnisse über die Vererbung der Anthrazit siehe:
Artikel
24
Neues von
meinen Anthrazitwellensittichen
zurück
|