Artikel
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Australische
Schecken lohnen sich zu züchten.
Hans
- Jürgen H. Lenk DSV 749 (2003)
Fast jeder
der Wellensittiche für Ausstellungszwecke züchtet,
kommt einmal mal zu der Einsicht, dass es nicht schlecht wäre,
wenn auch er die Australischen Schecken in seinen Stamm aufnehmen
würde. Diese Mutation ist heutzutage so durchgezüchtet,
dass bei Verpaarungen Typmäßig keine Verschlechterung
zu erwarten ist. Sie können also ohne Typverlust in die
Normalen eingepaart werden. Die Gewinnchancen können erhöht
werden, weil man in einer zusätzlichen Schauklasse ausstellen
kann. Darüber hinaus sehen sie auch sehr attraktiv aus.
Die einzigen Nachteile die man in Kauf nehmen muss, liegen in
der Zeichnung und in der Ausbildung der Maske der daraus fallenden
Schecken. Leider haben einige Wellensittiche dieser Schecken-
Mutation nicht die geforderten sechs Kehltupfen, anstatt eines
hellen Schwanzes, dunkle Schwanzfedern und oft ist die Scheckenaufteilung
nicht so, wie sie nach der Standardbeschreibung sein sollte.
Geschichte
der Australischen Schecken
Der erste Australische Schecke, ein Grüner soll 1935 in
Sydney, Australien mutiert sein. Der australische Züchter
Keith Ings hat mit ihm einen Stamm aufgebaut, bei dem die Schecken
überwiegend ein Band in der Körpermitte hatten.
Mr. A. M. Cooper aus Caerleon, in South Wales soll etwa 1978
in einem Zoogeschäft zwei Australische Schecken gekauft
haben und damit als erster einen Stamm in England aufgebaut haben.
Beim Durchlesen alter DSV- Nachrichten kann man vermuten, dass
erst 1961/62 die ersten Australischen Schecken von dem Züchter
Werner Remer DSV NR. 48 in Deutschland aus England eingeführt
wurden. Ausgestellt wurden sie erstmalig im November 1963 auf
einer Ortschau in Duisburg- Meiderich und danach im gleichen
Jahr im Dezember von dem selben Züchter auf der DSV Bundesschau
in Lohne. Damals nannte man sie noch Bandschecken. Als Idealzeichnung
sollte zu der Zeit ein Bandschecke ein 1,2 cm breites Band, welches
quer über der Brust verläuft, haben. Fest stand zu
der Zeit auch schon, dass die so genannten Bandschecken dominant
vererben aber ein Schecke mit dem gewünschten Band nur äußerst
selten gezüchtet werden konnte. Der Verlust des Bandes soll
durch die Einkreuzung von Normalen und Opalinen, durch welche
die so genannten Bandschecken sehr schnell Verbessert wurden,
erfolgt sein. Deswegen ist in den heutigen Standards der Zwang
ein Band zu haben, aufgehoben. Eine Maßnahme, die für
die Verbreitung der A- Schecken förderlich war.
Ich erspare mir hier den Standard aufzulisten. Wer sich kundig
machen will, kann den von den einzelnen Verbänden herausgegebenen
nutzen. Hier kann man auch erkennen, welche Scheckenkombinationen
für Ausstellungen zugelassen sind.
Anmerkung:
Der DSV- Standard ist leider was die Aufhellung anbelangt, nicht
auslegungsfrei anwendbar. Schwanzfedern und Schwingen müssen
aufgehellt sein. Auch ein Nackenfleck muss vorhanden sein. Nach
meinem Verständnis hat ein Australischer Schecke dann eine
ideale Farbverteilung, wenn er bezogen auf den Köper (Vogel)
visionell insgesamt 20 bis 50% (wie AZ- DWV- Standard) aufgehellt
ist.
Ende 1978 begann ich mit der Zucht von Australischen Schecken
und ich züchte sie bis heute immer noch. Sie gefallen mir
am besten in der Normalversion. Alle Mutationen unterliegen auch
Modeerscheinungen. In manchen Jahren werden Massen ausgestellt.
Es gibt aber auch Jahre wo sie auf kleine Stückzahlen zurückgehen.
Das ich die Australischen Schecken wirklich mag, ist rückblickend
betrachtet zu erkennen. Wer würde sich sonst schon eine
so sehr lange Zeit mit ihnen befassen. Durch viele durchgeführte
Verpaarungen konnte ich deshalb auch einiges in Erfahrung bringen.
Eines hat sich eindeutig und sicher herausgestellt. Kehltupfen
bei Australischen Schecken können nicht gezielt gezüchtet
werden. Das Vorhandensein von Kehltupfen ist abhängig davon,
ob die Scheckung in den Maskenbereich fällt oder nicht.
Dieser Vorgang ist höchstens in der Tendenz zu beeinflussen.
Das ist auch der Grund, warum aus einem Australischen Schecken,
der keine Kehltupfen hat, Australische Schecken mit einer vollen
Kehltupfenkette gezüchtet werden können. Genau so sicher
ist auch, dass eine bestimmte Scheckungsart nicht gezielt züchtbar
ist. Zum Beispiel das Band.
Ein
Beispiel wie Australischen Schecken gefördert werden können.
Die DSV (Deutsche Standard- Wellensittich- Züchter- Vereinigung
e.V.) wollte die Australischen Schecken fördern und hat
deswegen die nachfolgende Regelung getroffen:
"Australischen Schecken können auf DSV- Schauen auch
ohne Kehltupfen ausgestellt werden ohne dass sie
disqualifiziert
werden". |
Es wird Ihnen jedoch pro fehlenden Kehltupfen ein Punkt abgezogen,
(Bei 6 fehlenden Kehltupfen also 6 Punkte) natürlich gewinnt
bei sonstiger Gleichheit, der A- Schecke mit den meisten Kehltupfen.
Nach meiner Meinung sollte sie aber symmetrisch vorhanden sein.
Ansonsten ist das nur logisch und eine gerechte und Mutationsfördernde
Endscheidung.
Zu
empfehlendes Zuchtsystem
Wie bei allen Mutationen können auch Australischen Schecken
gezielt nur durch die Anwendung der Linienzucht gezüchtet
werden. Ich betreibe bei allen Mutationen die ich züchte,
die so genannte kompensierte Linienzucht. Das ist ein Zuchtsystem
mit welchem durch die Kompensierung von Fehlern und Eigenschaften
noch zusätzlich zu der Linienzucht bestimmte Merkmale beeinflusst
werden können.
Warum
wurde ich Linienzüchter?
Der Grund warum ich ein Linienzüchter wurde, war:
Ich bin überzeugt, dass nur durch enge verwandtschaftliche
Verpaarungen, Aussehen, Verhalten und Eigenschaften gezielt gefestigt
und deshalb auch dominant vererbt werden können, weiter
wollte ich herausfinden was im Gen Pool eines Stammes vorhanden
ist, wie die Gene sich kombinieren lassen, woher sie kommen und
wie das Erbgut sich auf die Nachzucht auswirkt. Wenn man sich
mit dieser Zuchtmöglichkeit länger beschäftigt
hat, bereitet sie einem sehr viel Vergnügen, weil es offensichtlich
wird dass einiges in der Zucht wirklich beeinflusst werden kann.
Vererbung
der Australischen Schecken
Fast alle Scheckenmutationen entstehen durch den teilweise Ausfall
von Melanin. Dieser Ausfall ist bei den Australischen Schecken
dem Körper nur grob zugeordnet und deshalb ist eine bestimmte
Scheckung nicht gezielt züchtbar. Australische Schecken
vererben dominant. Es gibt sie als Einfaktorige und als Doppelfaktorige.
Die Körpereigenschaften und Farben vererben sich genau so
wie bei den Nichtschecken.
Bezeichnungen:
Australischer Schecke = A-Schecke
Australisch = a (wird bei Berechnungen verwendet.)
AS = allgemein (für Mutations- Farbangabe) Australische
Schecken Mutation
saSa = einzelfaktorig,
SaSa = doppelfaktorig (wird bei Berechnungen verwendet.)
Aus Vereinfachungsgründen wird im Folgenden nur für
die Normalen, die Farbenreihe Grün und Blau ohne Dunkelfaktoren
eingesetzt.
Vererbungseinheiten:
|
Faktor |
Mutation / Farbe |
Vererb. Symbol |
Bemerkung |
|
einzelfaktvoriger |
Australischer Schecke Normal hellblau |
OnOn Sasa ff bb |
|
|
doppelfaktoriger |
Australischer Schecke Normal hellblau |
OnOn SaSa ff bb |
|
|
einzelfaktvoriger |
Australischer Schecke Normal hellgrün |
OnOn Sasa FF bb |
|
|
doppelfaktoriger |
Australischer Schecke Normal hellgrün |
OnOn SaSa FF bb |
|
|
einzelfaktvoriger |
Australischer Schecke Normal
hellgrün/blau |
OnOn Sasa Ff bb |
|
|
doppelfaktoriger |
Australischer Schecke Normal
hellgrün/blau |
OnOn SaSa Ff bb |
|
|
|
Normal Hellgrün spalterbig in Blau |
OnOn Ff bb |
|
|
|
Normal Hellgrün |
OnOn sasa FF bb |
für
Vererbungsberechnungen
|
Vererbungsmöglichkeiten:
An Hand der Folgenden Verpaarungen will ich darstellen, wie sich
Australische Schecken allgemein vererben können. Man muss
bei den prozentualen Ergebnisangaben allerdings berücksichtigen,
dass die sich aus den Berechnungen ergebenen Prozentzahlen einer
Brut, auf eine Nachkommenschaft von mindestens 100 Wellensittiche
beziehen. Deshalb können die sich für eine Brut ergebenden
Mutationen erheblich abweichen. So sollte sich also Niemand wundern,
wenn in einem Nistkasten nur A-Schenken, in einem Anderen bei
farblich gleich zusammen gestellten Paaren, nur Normale liegen.
Vererbungsberechnungen:
Verpaarung Nr. 1
A-Schecke Hellblau einzelfaktorig OnOn saSa ff bb x Normal
Hellblau OnOn sasa ff bb
|
|
On sa f b |
|
On Sa f b |
OnOn Sasa ff bb |
|
On sa f b |
OnOn sasa ff bb |
Ergebnis:
50% AS- Hellblau einzelfaktorig.
50% Normal Hellblau
Verpaarung
Nr. 2
A-Schecke Hellblau einzelfaktorig OnOn Sasa ff bb x A-Schecke
Hellblau einzelfaktorig OnOn Sasa ff bb
|
|
On Sa f b |
On sa f b |
|
On sa f b |
OnOn saSsa ff bb |
OnOn Sasa ff bb |
|
On sa f b |
OnOn saSa ff bb |
OnOn sasa ff bb |
Ergebnis:
25% AS- Hellblau doppelfaktorig
50% AS- Hellblau einzelfaktorig.
25% Normal Hellblau
Verpaarung
Nr. 3
A-Schecke Hellblau doppelfaktorig OnOn SaSa ff bb x Normal
Hellblau OnOn sasa ff bb
|
|
On sa f b |
|
On Sa f b |
OnOn Sasa ff bb |
Ergebnis:
100% AS- Hellblau einzelfaktorig.
Verpaarung
Nr. 4
A-Schecke Hellblau doppelfakt. OnOn SaSa ff bb x A-Schecke
Hellblau einzelfakt. OnOn saSa ff bb .
|
|
On Sa f b |
On Sa f b |
On Sa f b |
On sa f b |
|
On Sa f b |
OnOn SaSa ff bb |
OnOn SaSa ff bb |
OnOn SaSa ff bb |
OnOn Sasa ff bb |
|
On Sa f b |
OnOn SaSa ff bb |
OnOn SaSa ff bb |
OnOn SaSa ff bb |
OnOn saSa ff bb |
|
On Sa f b |
OnOn SaSa ff bb |
OnOn SaSa ff bb |
OnOn SaSa ff bb |
OnOn saSa ff bb |
|
On sa f b |
OnOn Sasa ff bb |
OnOn Sasa ff bb |
OnOn Sasa ff bb |
OnOn sasa ff bb |
Ergebnis:
56,25 % = 9 x = Doppelfaktorig A-Schecke Hellblau
37,50 % = 6 x = Einfaktorig A-Schecke Hellblau
.6,25 % = 1 x = Normal Hellblau.................................................
Verpaarung
Nr. 5
A-Schecke Hellgrün doppelfakt.OnOn SaSa FF bb x A-Schecke
Hellgrün doppelfakt.OnOn SaSa FF bb
|
|
On Sa F b |
|
On Sa F b |
OnOn SaSa FF bb |
Ergebnis:
100% AS- Hellgrün doppelfaktorig
Erfahrungen
aus meiner Zucht mit A-Schecken.
Wie vorher angegeben züchte ich schon seit Ende 1978 Australischen
Schecken und das mit sehr gründlichen Aufzeichnungen der
Zuchtresultate. Deshalb bin ich auch in der Lage nachfolgende
Feststellungen durch meine Zucht gesichert weiter zu geben. Ich
kann mir allerdings auch vorstellen, dass es noch Zusammenhänge
für die Zucht von A- Schecken gibt, die mir noch nicht aufgefallen
sind.
-
Ich verpaare immer A- Schecke x Normal (Nichtschecke)
- Die besten Zuchtpartner für A- Schecken sind Normale,
Violette auch Zimter mit oder ohne Dunkelfaktoren. Auch der Gelbgesichtsfaktor
kann einen A- Schecken verschönern. Wer Opalinschecken mag,
kann auch Opaline und Zimtopaline einsetzen. Das Geschlecht ist
für die Zucht nicht von Bedeutung.
-
Wenn Australischen Schecken gute Standardwellensittiche sind,
können sie für eine Typverbesserung
aller anderen Mutationen genutzt werden. Sie bewirken keinerlei
Verschlechterung. Nur bei den Lutinos können in der Nachzucht
die weiß gewünschten Schwungfedern und Schwanzfedern
gelb ausfallen.
- Nach meinen Erfahrungen sind die Theoretischen Prozentzahlen
bezogen auf die Scheckennachzucht höher als zum Beispiel
die in Verpaarung Nr. 1 angegebenen. Sie betragen etwa 60 %,
besonders dann, wenn der zur Zucht eingesetzte Nichtschecke aus
einer Scheckenverpaarung stammt.
- Hennen haben normaler Weise weniger Scheckung als Hähne.
Bei ihnen ist der Dunkelanteil größer. Dieses Phänomen
wurde bei mir in dem Zuchtjahr 2002/2003 besonders deutlich.
Es waren Hennen darunter, die man sicher ohne Probleme als Hellschwingen
ausstellen könnte.
- Wenn sich bei fast allen Mutationen bei Verpaarung untereinander
eine Verbesserung der
Zeichnungsmerkmale und Farben für die Mutation ergibt, so
konnte ich das bei den A-Schecken nicht feststellen.
- Nach meinen Erfahrungen bringen doppelfaktorige Schecken keine
Verbesserung für die Scheckenmerkmale.
Weil sie in der Regel zu hell gezeichnet sind, (manchmal fast
weiß oder gelb) können sie für Ausstellungen
auch nicht genutzt werden. Es sollte also nicht unser Zuchtziel
sein, doppelfaktorige Schecken zu züchten. Es sei denn man
wollte sie in Massen vermehren oder ein bestimmtes Zuchtziel
verfolgen.
-
Kehltupfen bei Australischen Schecken können nicht gezielt
gezüchtet werden. Das Vorhandensein von Kehltupfen ist abhängig
davon, ob die Scheckung in den Maskenbereich fällt oder
nicht. Dieser Vorgang ist höchstens in der Tendenz zu beeinflussen.
Das ist auch der Grund, warum aus einem Australischen Schecken,
der keine Kehltupfen hat, Australische Schecken mit einer vollen
Kehltupfenkette gezüchtet werden können. Genau so sicher
ist auch, dass eine bestimmte Scheckungsart nicht züchtbar
ist. Zum Beispiel das Band oder eine symmetrische Scheckung.
Auch hier ist nur eine Beeinflussung der Tendenz möglich.
-
Alle Normalen (Nichtschecken) die aus Verpaarungen mit A-Schecken
ohne Kehltupfen fallen, haben eine volle Kehltupfenkette.
- A- Schecken mit dunklen Schwanzfedern haben in der Regel immer
eine volle Kehltupfenreihe.
- Aus stark aufgehellten A- Schecken (einzelfaktorig) können
auch gute, normal gezeichnete A- Schecken fallen.
Australischen Schecken aus meiner Zucht.
Die auf den Bildern Nr. 1 bis Nr. 12 dargestellten Australischen
Schecken wurden alle von mir gezüchtet. Sie sollen dokumentieren,
welche Zeichnungsvielfalt sich ergeben kann und wie schön
sie aussehen können. Wie Sie erkennen können, habe
ich auch versucht ihnen eine gewisse Eleganz an zu züchten.
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Bild Nr. 1
1,0 A-S. Grau EF Dd /op
Ring Nr. 072-99-749
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Bild Nr. 2
1,0 A-S. Hellgrün
/op, bl
Ring Nr. 024-00-749
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Bild Nr. 3
1,0 A-S. Hellblau
Ring Nr. 002-01-749
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Bild Nr. 4
0,1 A-S. Dklblau
Ring Nr. 005-01-749
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Bild Nr. 5
0.1 A-S. Graugrün
EF Dd /bl
Ring Nr. 049-01-749
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Bild Nr. 6
1,0 A-S. Hellblau
5,5 Monate, noch nicht durchgemausert
Ring Nr. 008-02-749 |
Bild Nr. 7
1,0 A-S. EG Hellblau
Ring Nr. 018-02-749
|
Bild Nr. 8
1,0 A-S. Grau EF
4,5 Monate
Ring Nr. 022-02-749
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Bild Nr. 9
1,0 A-S. Dklblau
4 Monate
Ring Nr. 026-02-749 |
Bild Nr. 10
1,0 A-S. Grau grün EF
Ring Nr. 003-04-749
|
Bild Nr. 11
1,0 A-S. Grau EF /op
Ring Nr. 003-06-749
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Bild Nr. 12
1,0 A-S. Graugrün EF /op
Ring Nr. 004-06-749
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Weitere Bilder von meinen
Wellensittichen siehe auf den Seiten Zuchtvögel
und Jungvögel
Was ist zu
einzelnen auf den Bildern dargestellten A- Schecken zu sagen?
Der 1,0 AS- Hellgrün auf Bild Nr. 2 hat wie zu erkennen
ist, keine Kehltupfen. Sein Körper ist für meine Begriffe
auch schon zu sehr aufgehellt. Was aber nicht bedeutet, das er
für die Zucht nicht geeignet ist. Auch mit ihm kann man
gut gezeichnete AS- Schecken züchten, wie auf Bild Nr. 9
zu sehen ist. Es ist ein Sohn von ihm der zu dem Zeitpunkt, als
ich ihn fotografierte 4 Monate alt war.
Die
auf den Bildern Nr. 3 und 4 dargestellten A- Schecken sind Geschwister.
Die AS- Dunkelblaue Henne hat eine volle, tiefe Maske mit großen
Kehltupfen und ein fast ideales Band in der Körpermitte
auch einen komplett hellen Schwanz, der auf dem Bild leider nur
andeutungsweise zu sehen ist. Ihrem Bruder fehlen ein Teil der
Kehltupfen, die Maskentiefe ist ähnlich der seiner Schwester,
die Zeichnung ist jedoch akzeptabel. Es ist ein sehr eleganter
Wellensittich.
Der
Scheckenhahn von Bild Nr. 7 ist einer der besten A-Schecken die ich
bis jetzt gezüchtet habe. Ich habe ihn auch schon mehrmals erfolgreich
ausgestellt.
Der auf Bild
Nr. 10 dargestellte Scheckenhahn wurde als Jungvogel in einem Alter
von 7 Monaten fotografiert. Er ist der Vater der Hähne von Bild Nr. 11
und 12.
Der
auf Bild Nr. 1 dargestellte A-Schecke war viele Male auf Ausstellungen
bester A- Schecke der Schau. Seine Standardeigenschaften, besonders
die Maske einschließlich der Kehltupfen sind in einer optimalen
Qualität. Er gewann nur dort nicht, wo der zuständige
Preisrichter A- Schecken bevorzugte, die im Körper mehr
aufgehellt waren. Sein Sohn Bild Nr. 8 welcher zur Zeit der Aufnahme
4,5 Monate alt war, dürfte was die Körperaufhellung
anbelangt, auch bei diesen Preisrichtern keine Probleme haben.
Auf
den Bildern Nr. 4 und 5 ist zu erkennen, dass AS- Hennen weniger
Scheckung haben. Sie sind in der Scheckenaufteilung allgemein
dunkler als die Hähne. Die A- Schecken Henne auf Bild Nr.
5 hat eine gute Maske mit großen Kehltupfen. Darüber
hinaus zeigt sie auch am Kopf eine Federwuchsrichtung zur Seite,
welche ich bei meinen Verpaarungen anstrebe. Leider hat sie auch
zwei dunkle Schwanzfedern. Der A- Schecke Hellblau auf dem Bild
Nr. 6 ist ein Sohn von ihr. Bei ihm fällt die Scheckung
in einen Teil des Maskenbereiches, so dass die volle Kehltupfenreihe
nicht sichtbar werden kann. Positiv bei der Verpaarung für
diesen A- Schecken ist, dass er den dunklen Schwanz seiner Mutter
nicht geerbt hat.
Zum
Schluss hoffe ich, dass ich einige Züchter mit meinem Artikel
davon überzeugen konnte sich auch mit dieser schönen
Scheckenmutation zu beschäftigen.
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