Zuchtanlage


Meine Zuchtanlage ist im Keller eines Mehrfamilienhauses angeordnet. Sie ist verhältnismäßig klein und für mehr als 2 Besucher nicht geeignet. Den zur Verfügung stehenden Platz habe ich so genutzt, dass meine Wellensittiche sich wohl fühlen können und eine artgerechte Haltung gegeben ist. Das Klima in der Zuchtanlage wird durch zwei Ionisatoren verbessert. Mein Zuchtanlage hat ein Fenster durch welches Tageslicht gelangt. Zusätzlich ist der Raum durch 3 Leuchtstoffröhren beleuchtet (2 x 40 W, 1 x 20 W) welche über eine Schaltuhr gesteuert werden. Sie sind von 8 - 13 und von 15 - 21:00 Uhr eingeschaltet. Die Pause zwischen 13 und 15 Uhr habe ich aus Rücksicht auf den über der Zuchtanlage wohnenden Nachbar eingefügt. An dunklen Tagen besonders im Winter hat das einen unerwarteten Effekt ergeben. Dieser Effekt trägt sicher zu der bei mir vorhandenen guten Fruchtbarkeit bei. Beim Einschalten des Lichtes treten die Hähne die Hennen, so als hätte ein neuer Tag angefangen. In der Nacht sind 2 über Fotozelle geschaltete Nachtbeleuchtungen in Betrieb. Diese sind sehr wichtig, sie garantieren unter anderem, dass Hennen bei nächtlichen Störungen ihr Gelege wieder finden. Ein großer Teil des anfallenden Staubes wird von einem Lüfter mit eingebauten Filter, über eine zweite Schaltuhr gesteuert, abgesaugt.
Der Grundbestand beträgt etwa 80 Wellensittiche. Ich züchte maximal 100 Junge im Jahr.

Die Anordnung und Einrichtung der Zuchtanlage ist aus dem nachfolgenden Grundriss mit den dazugehörigen Bildern zu ersehen.
..
Grundriss meiner Zuchtanlage
Maßstab 1:20
  1. -12 Doppelzuchtboxen
       (Nistkasten außen)
  2. -
  4 Einzelzuchtboxen
     
(Nistkasten
innen) Zur Zucht
       benutze ich nur
maximal
       20
.Boxen. Den Rest nutze ich
       für
.Jungvögel bzw. für die
       Schauvorbereitung.
..3. Flugkäfig
..4. Flugkäfig
..5. Sitzstangenleiter
..6. Drehsitzstangenrad
..7. Vorratsschrank
..8. Mülleimer
..9. Sitzhocker
10. Vorratsbehälter
11. Futtertonne

     (Außenwand aus
. Pappe,
      geeignet zur Absorbierung
von
      Schwitzwasser)
12. Industriestaubsauger
 

Zusätzlich sind noch ein Prestige-Krankenkäfig mit Regelelektronik und eine elektrisch betriebene
Futterreinigungsmaschine
im Gebrauch.
 

Links
12 Doppelzuchtboxen
   
3 in einer Reihe
   
4 Reihen übereinander
    mit außen angehängten 
    Nistkasten. Auf den an
    den Nistkästen zu
    sehenden Zetteln werden
    die Zuchtereignisse
    vermerkt, die später in
    den Rechner eingegeben
     werden.

Rechts
    im Hintergrund
    Trainingsboxen mit
    angehängten
    Schaukäfigen (weiß
    gestrichen) für Jungvögel
    und Einzelzuchtboxen
    (4 Stück) mit innen
    angeordneten Nistkästen.

 

  Links
Doppelzuchtbox,
Futterautomat mit Spelzenauffangbehälter und angehängtem Nistkasten
Trinkröhrchen und Naschnäpfe

Rechts
4 Einzelzuchtboxen
 

  Bild links
Blick in einen Nistkasten mit 4 befruchteten Eier und 3 Jungen.
Das fünfte größere Ei ist ein Gipsei. Es wird durch die Henne aufgewärmt und dient wegen dem kompakten Volumen als Wärmespeicher für die anderen Eier, wenn die Henne den Nistkasten für längere Zeit verlässt. Es verhindert auch, dass die Jungen erdrückt werden.
 

 

 

 

 


Luft-Ionisator
Lüfter
mit eingebauten Staubfilter


 

Bild links
Eingangstür mit angehängtem Schaukasten für Medaillen. Oben
eine der zwei über Fotozelle geschaltete Nachtbeleuchtungen.

Bild rechts
Vorratsschrank, Futtertonne, Sitzhocker und Mülleimer.

 

 
 Altvögel
 
 Jungvögel 2001
 
 Flugkäfig 4
 Jungvögel aus dem Jahr 2001
 
 Flugkäfig 3
 Altvögel

 

Bilder links und rechts Drehsitzstangenräder.

Bilder unten:
Links
Jungvögel 2001

Mitte
Altvögel

Rechts
Altvögel in der mittleren Reihe einer meiner Anthrazitwellensittiche.

 

 

 
 

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